Archiv | Atelierhaus

 

  • Künstler:innen laden Künstler:innen ein | stoffwechsel. Eva Rosenstiel, Mirjam Walter, Miriam Wieser | 24.3.2024 – 28.4.2024
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    Künstler:innen laden Künstler:innen ein | stoffwechsel. Eva Rosenstiel, Mirjam Walter, Miriam Wieser

    Eva Rosentstiel, marché (berger), 21,60 x 80cm (c) courtesy of the artist.

     

    Ausstellung | So 24.3.2024 – So 28.4.2024

     

    Vernissage | Sa 23.3.2024 | 18 Uhr
    mit einer Performance von Miriam Wieser

     

    FLYER

     

    // DE

    In der Ausstellung stoffwechsel begegnen sich vier Menschen, deren Lebenswege sich im Kunstraum einer Freiburger Schule zu verschiedenen Zeiten überschnitten. Die Künstlerinnen Mirjam Walter (Hamburg) und Miriam Wieser (Freiburg), sowie die Kuratorin Andrea Karle (Weimar) wurden von ihrer ehemaligen Kunstlehrerin Eva Rosenstiel in die Galerie für Gegenwartskunst im E-WERK Freiburg zur Zusammenarbeit eingeladen. Die drei Künstlerinnen geben darin einen Einblick in ihr Schaffen, das von Malerei über Fotografie, Installation und Performance reicht. Schon mit dem Titel stoffwechsel klingen die verschiedenen Facetten ihrer Arbeiten an: Neben Textil als Sujet ist ein Aspekt auch die Transformation und Wandelbarkeit von Bildträgern. Darüber hinaus wird die Verarbeitung von alltäglich Wahrgenommenem durch Malerei erfahrbar.

    Eine Ausstellung im Rahmen der Reihe „Künstler:innen laden Künstler:innen ein“, ein Format des Atelierhauses, E-WERK.

    Kuratiert von Andrea Karle (Weimar).

    // EN

    In the exhibition stoffwechsel (metabolism), four people whose lives crossed at different times in the art room of a school in Freiburg come together. The artists Mirjam Walter (Hamburg) and Miriam Wieser (Freiburg), as well as the curator Andrea Karle (Weimar), have been invited by their former art teacher Eva Rosenstiel to collaborate at the Galerie für Gegenwartskunst at the E-WERK Freiburg. The three artists present an insight into their work, which ranges from painting to photography, installation, and performance. The German expression “stoffwechsel” in the title already hints at the different aspects of their work: In addition to textiles as a subject, one aspect is the transformation and variability of image carriers. In addition, the transformation of everyday experiences through painting becomes tangible.

    An exhibition as part of the series „Künstler:innen einladen Künstler:innen“, a format of the Atelierhaus, E-WERK.

    Curated by Andrea Karle (Weimar).


    Künstlerinnen // Artists

     

    Eva Rosenstiel, Mirjam Walter, Miriam Wieser


    Veranstaltungen // Events

     

    Vernissage
    Sa 23.3.2024 | 18 Uhr, Foyer
    mit einer Performance von Miriam Wieser

    PERFORMANCE
    Sa 20.4.2024 | 16 Uhr, Foyer
    I, A HYPEN
    Mirjam Walter & Jula Hainz


    Weitere Informationen // Additional information

    Ausstellungstext // DE

    Floorplan

    Kulturjoker // April 2024

    Dokumentation // I, A HYPHEN // Performance von Mirjam Walter und Julia Hainz


    Fotos

    Eva Rosentstiel, marché (berger), 21,60 x 80cm (c) courtesy of the artist.

  • zweilicht 03.04.2022 - 24.04.2022
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    Henning Grießbach, Alexandra Schewski | zweilicht  2022

    Ausstellungszeitraum: 03.04. – 24.04. 2022 | Vernissage 02.04. 2022 18 Uhr | Finissage 23.04.2022 16 Uhr mit Musik

     

    Für die Reihe Künstler*innen laden Künstler*innen ein folgt die Dresdner Künstlerin Alexandra Schewski der Einladung Henning Grießbachs in die Galerie 1 des E-Werk Freiburg. Beide kennen sich von Ihrer gemeinsamen Zeit an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und standen auch in der Folge im kreativen Austausch. Beide Künstler studierten in Dresden Malerei und Grafik. Beide sind Suchende im Medium der Farbe und Malerei. Die künstlerischen Positionen, die sie seit ihrem Studium entwickelt haben, könnten dennoch kaum unterschiedlicher sein. Während Alexandra Schewski die Medien der Malerei und Grafik spielerisch und poetisch über den Bildraum hinweg reflektiert und Ordnungen zwischen Zwei-und Dreidimensionalität entwickelt, entfaltet Henning Grießbach gestische Farbräume von großer Kraft, die urban wirken und gleichzeitig Bezüge zur Landschaftsmalerei aufweisen.
    Mit dieser gemeinsamen Ausstellung möchten sich beide Künstler erneut an das Werk des jeweiligen Anderen annähern und mit der Sprache der Kunst in einen Dialog treten.

    Henning Grießbach, 1974 geboren, Ausbildung zum Steinmetz, in den Jahren 2000 bis 2005 Studium Malerei/Grafik an der HfbK Dresden, 2005 bis 2007 Meisterschülerstudium bei Prof. Peter Bömmels, seit 2009 Atelier im E-Werk Freiburg
    Web: https://www.henning-griessbach.com/

    Alexandra Schewski, 1977 in Berlin geboren, 1997-2002 Studium der Malerei/Grafik/Bildhauerei und anderer bildnerischer Medien, 2002-2004 Meisterschülerstudium bei Prof. Hans-Peter Adamski, 2013 Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop, Mecklenburg-Vorpommern, 2009 Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf, Brandenburg, 2005 und 2009 Kommunale Kulturförderung der Landeshauptstadt Dresden; 2007-2015 Studium Germanistik, Kunstpädagogik, DaZ an der TU Dresden
    Web: https://alexandraschewski.de

     

    //EN

     

    For the series Artists Invite Artists, the artist Alexandra Schewski from Dresden follows Henning Grießbach’s invitation to Gallery 1 of the E-Werk Freiburg. Both know each other from their time together at the Academy of Fine Arts in Dresden and were also subsequently in creative exchange. Both artists studied painting and graphic arts in Dresden. Both are seekers in the medium of color and painting. Nevertheless, the artistic positions they have developed since they finished their studies could hardly be more different. While Alexandra Schewski reflects the media of painting and graphics playfully and poetically across the pictorial space and develops orders between two- and three-dimensionality, Henning Grießbach unfolds gestural color spaces of great power, which appear urban and at the same time show references to landscape painting.
    With this joint exhibition, both artists would like to approach each other’s work once again and enter into a dialogue with the language of art.

    Henning Grießbach, born in 1974, trained as a stonemason, studied painting/graphics at the HfbK Dresden from 2000 to 2005, master student with Prof. Peter Bömmels from 2005 to 2007, since 2009 studio at the E-Werk Freiburg

    Web: https://www.henning-griessbach.com/

    Alexandra Schewski, born 1977 in Berlin, 1997-2002 studies of painting/graphics/sculpture and other visual media, 2002-2004 master student studies with Prof. Hans-Peter Adamski, 2013 residency scholarship at Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop, Mecklenburg-Vorpommern, 2009 residency scholarship at Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf, Brandenburg, 2005 and 2009 municipal cultural support of the state capital Dresden; 2007-2015 studies of German language and literature, art education, DaZ at TU Dresden

    Web: https://alexandraschewski.de/

     


    Öffnungszeiten der Galerie:

    Do & Fr: 17-20 Uhr | Sa: 14-20 Uhr | So: 14-18 Uhr

     


    Photos:

    Courtesy of the Artist, Henning Grießbach, red hand, 2020

    Courtesy of the Artist, Alexandra Schewski, Haufen, 2017

  • Allerletzte Lockerung 27.06.2021 - 4.07.2021
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    Zeitung 2020
    „Allerletzte Lockerung“

    Ausstellung: „Allerletzte Lockerung“ | Galerie 1, E-WERK

    Vernissage SO 27.6.2021 | 11:00 – 18:00 Uhr

    Ausstellungsdauer: SO 27.6. – SO 4.7.2021

    *Öffnungszeiten: Mo-Fr 17-20 Uhr | Sa 14-20 Uhr | So 14-18 Uhr

     

    Ursprünglich sollte die Zeitung bereits im Juli 2020 im E-Werk vorgestellt werden. Wegen den bestehenden Umständen (Covid 19) wurde der  Ausstellungstermin mehrmals verschoben. Es ist nun vorgesehen, dass die Zeitung, vom 27. Juni – 04. Juli 2021 in der Galerie 1 im E-Werk ausgestellt wird, zudem liest Klaus Hietkamp seine Texte zur Finissage am Sonntag den 04.07.2021.

    1919, nach dem Irrsinn des Ersten Weltkriegs, trug ein gewisser Walter Serner auf einer Dada-Soiree in Zürich sein Manifest Letzte Lockerung vor.

    Ein Jahrhundert später, in gleichfalls irrwitzigen Zeiten, hat eine Handvoll Freiburger Künstler bei Serner den Anschluss gefunden, 2009 in der Zeitung Vorletzte Lockerung und für 2020 in der Zeitung Allerletzte Lockerung.

    Diese Zeitung Allerletzte Lockerung 2020, die wir Ihnen heute vorstellen, versammelt Texte und Schnitte von Catherine Bierling, Johannes Bierling, Rolf Hannes und Klaus Hietkamp. Gedruckt wurde sie im Atelier im E-Werk auf der Buchdruckpresse von Johannes Bierling, zu Teilen auch in der KünstlerWerkstatt L6.

    Foto: Zeitung, J.Bierling u.andere

  • Trans / Positionen 10.09.2016 - 30.09.2016
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    trans

    TRANS / POSITIONEN

    S a a r b r ü c k e n – F r e i b u r g | Das Saarländische Künstlerhaus im E-Werk Freiburg

    Vernissage: 9. Oktober 2016
    11. 30 Uhr Begrüßung und Eröffnungsrede im Foyer

    Ausstellung: 11. – 30. Oktober 2016, Galerie I und Galerie II

    Die Ausstellung gehört in die Reihe Künstler laden Künstler ein, die seit 2004 konuiertlich jedes Jahr gezeigt wird. Neben der Kooperation einzelner Künstler fanden bereits zusätzlich Wechselausstellungen mit Künstlergruppen bzw. Künstlerhäusern statt.

     

    Photo: Julia Baur, Trans/ Positionen, aus der Serie womens Hair, 2015

  • Mikko Kuorinki 31.03.2017
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    mikkokuorinkivorderseite

    Mikko Kuorinki | Event described

    foteXolutions lädt zu einem  performativen Abend in die Bildhauerhalle ein.
    Freitag, 31. 3. 2017
    Beginn: 19 Uhr

    Mikko Kuorinki (geb. 1977 in Rovaniemi, Finnland lebt in Helsinki) arbeitet mit einer Vielzahl von Medien wie Performance, Installation, Video und Fotografie. Seine Werke untersuchen, wie wir die Welt und unseren Platz in ihr verstehen.
    Er hat an der Kunstakademie Turku und an der Universität für Kunst und Design in Helsinki studiert. Seine Arbeiten waren u.a. im Kiasma Museum of Contemporary Arts Helsinki, im Overgaden Institute of Contemporary Art Kopenhagen, im Bozar – Centre for Fine Arts Brüssel, im finnische Museum für Fotografie in Helsinki, dem Issue Project Room in New York und im Kunstverein Frankfurt zu sehen.

    Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes Freiburg

  • Johanna Broziat und Maria Tackmann: Arrazzo 03.06.2017
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    websiteewerk

    foteXolutions lädt ein:

    Johanna Broziat und Maria Tackmann: Arrazzo

    Eröffnung:
    Freitag, 2. 6. 2017, 19 Uhr
    Die Ausstellung ist am 3. und 4. 6.
    nach Vereinbarung zu sehen.
    + 49 (0) 151 251 084 20

     

    Arrazzo

    Es werden zwei unterschiedliche Tapeten ausgesucht (2 x 12 Rollen, einfarbig, mit oder ohne Struktur).

    Die zwei großen Wände mit je einer der Tapeten auf Stoß tapezieren und unten nicht abschneiden.

    Die auf der Rolle verbleibenden Meter auf dem Boden verweben.

    Entscheidungen, die vor Ort getroffen werden müssen:

    Ergibt das Gewebe ein Rechteck oder ein Dreieck?

    Bleiben die Restrollen liegen oder werden die Bahnen abgeschnitten?

    Einbeziehen des Wandvorsprungs (hierfür würde man entsprechend mehr Material brauchen).

     

    Maria Tackmanns Arbeiten sind Installationen, in denen sich auf Reisen und Spaziergängen gefundene Objekte wie Seile, Stoffreste und Kisten, aber auch Naturmaterialien wie Steine und Holzstücke zu Formationen zusammenfügen, die an kodierte Zeichensysteme denken lassen. Bei der Anordnung und Kombination der unterschiedlichen Fundstücke sind sowohl der in der Präsenz der Materialien mitschwingende Fundort als auch der Ausstellungsraum und dessen Besonderheiten wichtig. Häufig entscheidet sich erst vor Ort die endgültige Auswahl der Objekte. Es ist eine Art zeichnerischer Prozess, der direkt im Raum stattfindet.

    Johanna Broziat arbeitet in unterschiedlichen Medien und mit verschiedenen Materialien mit Modulen und Regeln ihrer Zusammenstellung. Ob Anagramme oder Alliterationen im Text,  geschrieben mit Buchstabenschablonen als immer selbe Rahmen für gleiche Zeichen, oder lasierte Holzlatten in verschiedenen Bindungen mit Zwirn, Johanna Broziat spielt Freiheiten im selbst gewählten Regelwerk aus. Ihre große Arbeit „Ascenseur“ aus hängenden, farbig unterteilten Fiberglas-Gewebebahnen lässt den Raum durchscheinen, verschiebt sich und flimmert mit der Bewegung des Betrachters, changiert zwischen räumlicher Präsenz und Absenz und lässt so die Beweglichkeiten zwischen einzelnen, definierten Elementen als sinnlichen Raum erfahren. (Maike Mastaglio)

    Johanna Broziat und Maria Tackmann wurden auf Vorschlag von Silvia Bächli und Eric Hattan eingeladen bei foteXolutions auszustellen.

     

    Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Freiburg.

  • Alejandro Cesarco “School Days” 06.10.2017
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    schooldays300s

    Alejandro Cesarco | School Days

    foteXolutions lädt ein

    Eröffnung: Freitag, 06.10.2017, 19 Uhr

    Alejandro Cesarco wurde 1975 in Montevideo geboren und lebt in New York. Seine Arbeiten sind geprägt von konzeptuellen Strategien. In seinen Textarbeiten, Fotografien, Videos, Künstlerbüchern und Installationen verbindet er Sprache mit Bildern, konstruiert Narrationen und stellt thematische Bezüge zur Populärkultur, Kunstgeschichte und Literatur her. Es sind Fragen nach der Beziehung von Lesen und Sehen, nach der Verschränkung von Erinnerung und Geschichte, Fiktion und Fakten, Autorschaft und Subjektivität, die Art und Weise wie verschiedene narrative Strukturen Bedeutung hervorbringen können und wie Bedeutung empfunden wird.

    Einzelausstellungen:

     “Play,” Tanya Leighton Gallery, Berlin (2015), “Prescribe The Symptom,” Midway Contemporary Art, MN, (2015), “Loyalties and Betrayals,” Murray Guy, New York (2015), “Secondary Revision,” Frac Île-de-France/Le Plateau, Paris (2013), “A Portrait, A Story, And An Ending,” Kunsthalle Zürich, Switzerland (2013), “Alejandro Cesarco,” MuMOK, Vienna (2012), “Words Applied to Wounds,” Murray Guy (2012), “The Early Years,” Tanya Leighton (2012), “A Common Ground,” Uruguayan Pavilion, 54th Venice Biennial (2011), “One Without The Other,” Museo Rufino Tamayo, Mexico (2011), “Present Memory,” Tate Modern, London (2010). Group exhibitions include: “Under The Same Sun,” The Solomon R. Guggenheim Museum, New York (2014), “The Imminence of Poetics,” 30th Bienal de São Paulo (2012), “Short Stories,” Sculpture Center, New York (2011); and “Nine Screens,” The Museum of Modern Art, New York (2010.) He was the 2011 winner of the Baloize Art Prize, with his installation “The Street Were Dark With Something More Than Night Or The Closer I Get To The End The More I Rewrite The Beginning,” at Art 42 Basel.

  • Künstler laden Künstler ein | „Köln Silvesternacht“/ MeToo | orten 06.04. - 06.05.2018
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    Künstler laden Künstler ein

    Galerie 1 | „Köln Silvesternacht“/ „Me Too“

    Galerie 2 | orten

    Begleitprogramm:

    // So, 22.04. | 16:00 Uhr Öffentliche Führung durch die Ausstellung, Treffpunkt Galerie 1

    //So, 06.05. | 18:00 Uhr Finissage, Katalogpräsentation zur Ausstellung, Foyer und Galerie 1 & 2

     

     

    Galerie 1: „Köln Silvesternacht“ | „MeToo“

    Thematisch Raumbezogene Installation in der Galerie 1
    mit Arbeiten von Klaus Illi und Elisabeth Bereznicki.

    Die Kölner Silvester Nacht und die MeToo Debatte lassen seit geraumer Zeit Auswüchse männlicher sexueller Übergriffe bis hin zur Gewaltanwendung in unseren Gesellschaften deutlich sichtbar werden. Klaus Illi mischt sich mit künstlerischen Mitteln in diese Debatte ein.

    Alle Körper, egal ob künstlerisch gestaltet oder nicht, stehen in einer Beziehung zum Raum. Das gilt dann selbstverständlich in besonderem Maße für Skulpturen und Plastiken. Warum man über die Plastiken von Klaus Illi sagen kann, dass sie mit dem Raum kommunizieren, hängt mit ihrer spezifischen Körperhaftigkeit zusammen. Die Körper seiner Plastiken stellen eine Synthese dar von Innen und Außen, weil ihre Materialität sich völlig auf eine Hülle, Haut oder Membran konzentriert, die eine Grenze zwischen dem Innenraum und dem Außen der Plastiken artikuliert.

    Dr. Renate Wiehager, (1993).

    Von dieser Objektwelt lässt auch Elisabeth Bereznicki sich anziehen, und nicht nur das, denn sie findet dort eine schier unerschöpfliche Ressource – nicht nur als Quelle der Inspiration, sondern ebenso als ein reiches Reservoir von Formen und Farben.

    Galerie 2: „orten“

    Raumbezogene Installationen in der Pfeilerhalle
    mit Arbeiten von Kirstin Arndt, Bettina Bürkle, Elisabeth Sonneck, Daniel Göttin, Christoph Dahlhausen und Frank Piasta.

     

    Zu orten finden sich Synonyme wie aufspüren, ausfindig machen, erkunden, ermitteln, die künstlerische Strategien beschreiben, um auf einen gegebenen Raum zu reagieren. In den in der Galerie II gezeigten Installationen gehen die Künstler auf die verschiedenen Partien und Besonderheiten des Raumes ein – der Raum wird somit integrativer Bestandteil der Kunstwerke. Die Ausstellung orten zeigt 6 künstlerische Positionen, die sich mit sehr unterschiedlichen Mitteln und Sichtweisen mit der Pfeilerhalle des E-Werks auseinandersetzen.

    In den Falten der Arbeiten von Kirstin Arndt manifestiert sich ihre Auseinandersetzung mit unterschiedlichen flächigen Materialien und deren Eigenschaften: Für Ohne Titel (2013) drapiert Arndt eine PVC-Plane so an der Wand, dass sich, bedingt durch die Schwerkraft und die dezidierte Positionierung der Wandbefestigung, unregelmäßig gestauchte Falten ausbilden, die Hohlräume umschließen und der ursprünglich glatten und flachen Plane eine unregelmäßige, reliefartige Struktur verleihen. Der Faltenverlauf der PVC-Plane – in Abhängigkeit von ihrer Installation – ist temporärer Natur. In der charakteristischen Ausprägung der jeweiligen Falten spiegelt sich die Auslotung der Möglichkeiten und Grenzen verschiedenartiger Materialien, in Bezug auf ihre Statik, ihre raumgreifende Wirkung sowie ihre malerischen und skulpturalen Qualitäten.
    -Kathrin Gut, (2014).

     

    Seit 2002 arbeitet die Künstlerin Bettina Bürkle vorwiegend mit dem Material Acrylglas. Es entstehen „Schiebeobjekte“ – Farbräume aus mehreren Schichten, in denen mehrere, meist transparente und farbige Gläser gegeneinander verschiebbar sind. Einige Farben bündeln das Licht an den Kanten und zeigen ein immaterielles Leuchten. Die Farben mischen sich, und die Ansicht verändert sich z.T. unerwartet und immer wieder neu. Faszination und Neugierde, aber auch die Hängung der Objekte in verschiedenen Höhen bringen den Betrachter in Bewegung.
    Raumerleben, ob plastisch das eines architektonischen Körpers oder imaginär – als Bild – im Zusammenspiel der Elemente oder der Farben, ist ein dynamischer Prozess von Bewegung und Veränderung. Das Volumen, die Farbe, das Licht und die Perspektive der Wahrnehmung sind Thema und werden zur konkreten Erfahrung der Arbeiten. Sie sind zugleich Malerei und Plastik im Raum.
    -Clemens Ottnad, (2016).

    Mit dem Eigenverhalten von Papier beschäftigt sich Elisabeth Sonneck, wenn sie ihre einseitig mit Ölfarbe bemalten Bahnen spiralförmig ineinander verschlungen, säulenartig aufeinanderschichtet, als Schlaufe von der Wand herabhängend oder einem Mobile ähnlich inszeniert. Das Kunstwerk ist für Sonneck kein zum Stillstand gebrachtes, kristallines, sondern ein von Prozesshaftigkeit geprägtes Gefüge.
    -Ursula Ströbele, (2014).

    Von Anfang an spielt sowohl natürliches als auch und seit 2005 vor allem künstliches Licht eine zentrale Rolle in den raumgreifenden Arbeiten Christoph Dahlhausens; Licht als eigenständiges Medium um den jeweiligen Raum zu definieren. In der Freiburger Installation „Tagwerk“ kombiniert Dahlhausen alltägliche Gerüststrukturen, blaue Leuchtstoffröhren und zwei Videoprojektionen, die scheinbar banale und zugleich skurile Szenen zeigen. Es entsteht eine große begehbare Video-Installation, die zwischen Skulptur, Malerei und Raumzeichnung changiert.
    -Christoph Dahlhausen, (2018).

    Daniel Göttins Kunst ist ohne Raumbezug undenkbar. Er hat einen unverkennbaren Stil entwickelt, der Räume neu ausmisst und ihnen neue Bedeutungen verleiht. Dass die Arbeiten oft temporär sind, erhöht die Spannung. Wer sie nicht gesehen hat, hat sie verpasst. Um diese Arbeiten zu verstehen, muss man sich darin bewegen. Sie sind auch ein Plädoyer für authentische, aktiv erlebte Kunst.
    -Simon Baur, (2018).

    Frank Piasta bewegt sich weitgehend in Grenzbereichen von Malerei. Einen großen Teil seines Werkes machen Bildobjekte und installative Arbeiten aus, die einerseits im Kontext abstrakter Farbmalerei stehen, sich aber andererseits mehr oder weniger weit von tradierten Formen und Vorstellungen entfernen. Besondere Bedeutung kommt hierbei dem verwendeten Farbmaterial zu. An die Stelle der gewohnten Öl- oder Acrylfarben tritt farbiges Silikon, das keine opake Oberfläche bildet, sondern den Blick in vielmehr offene Tiefenräume führt. Visuelle und materielle Aspekte verschränken sich hier zu einer dialektischen Einheit, die unserem auf Oberflächen fixierten Sehen wie der gedanklichen Reflektion neue Dimensionen, und dies nicht zuletzt im buchstäblichen Sinn, eröffnet.
    -Reinhard Buskies, (2014).

     

     

     

     

     

    ÖFFNUNGSZEITEN GALERIE 1 & 2 Do & Fr 17 h – 20 h | Sa 14 h – 20 h | So 14 h – 18 h

     

    Foto: Galerie 1 | Klaus Illi, Köln Silvesternacht/ Me too

     

  • Cecilia Hultman - AS THE CROWS FLY THE STRAIGHT LINE - 19.10.2018
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    Cecilia HultmanAS THE CROWS FLY THE STRAIGHT LINE

    fotexolutions lädt ein

     

    // Eröffnung Fr, 19.10.18 | 19.00 Uhr

    geöffnet auch am Sonntag, 21.10. von 11 bis 18 Uhr

    Atelierhaus im E-Werk 

    fotexolutions.blogspot.de

     

     

    Artist from Sweden (b. 1985)

    I believe in a practice that put drawing into a complex composition where language, philosophy, room and sculpture are coexisting. From that way of working I am free to associatively dig into more than predefined relations between: objects drawing and language.
    A goal for each drawing and project is to find the right gestures as well as the right partners when it comes to relating to objects, text fragments and compositions; things that can guide me as well as the audience to see upon lines, objects and physical arrangements as both playful and carefully arranged compositions / pieces / installations – with linguistic, symbolic and poetic dimensions.

    2018          Pik-Köln, Nicht so weit weg, (solo)
    2018          Spriten Kunsthall, Skien/NOR (solo)

    
2018          Artist book: HOLD, at Spriten Forlag/NOR


    2017          Greenlightdistrict Kunstfestival, NOR (text + sound piece)


    2017          GalleriHi10, Skien/NOR (solo)

    
2017          HOLD Studio17, Stavanger/NOR (solo)

    
2017          Den tänkande handen,

                     Antikmuseum/The Royal Castle, Stockholm (group)


    2016          hangmenProjects, exhibition with Anna Nordström

    
2016          ArtLab Gnesta (group)


    2016          Nohome as a pattern of life (group), Nässjö Konsthall

    
2016          Cornelia Sojdelius Gallery, Stockholm


    2015          Sundsvalls Konstförening Sjögatan sju, Sundsvall


    2014          Galleri Box, Göteborg

     

  • Künstler laden Künstler ein | ODDITY: Ariane Faller & Mateusz Budas / BriGitte Rost 19.01. - 10.02.2019
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    Künstler laden Künstler ein: ODDITY

    Vernissage: Samstag, 19.01.2019  |  18 Uhr | Galerie 2

    Mit einer Einführung von Simone Jung (Museum Art.Plus Donaueschingen) | Begrüßung von Heidi Brunnschweiler

    Ausstellung: 20.01. – 10.02.2019

    Begleitprogramm:

    Künstlergespräch: So 10.02.2019 | 16 Uhr | Galerie 2 | Moderation: Margot Degand

     

    Galerie 2

    In der Reihe „Künstler laden Künstler ein“ hat BriGitte Rost das Künstlerpaar Ariane Faller & Mateusz Budasz zu einer gemeinsamen Ausstellung eingeladen.
    Die drei Künstler wollen unter dem Titel „oddity“ keine getrennten Welten schaffen, sondern künstlerisch und persönlich aufeinander zugehen.
    Dabei haben sie einen Raum mit dominanten Architekturelementen zu bespielen.
    Durch die Vernetzung von Fotografien, Bildkörpern und Gegenständen des alltäglichen Lebens (Faller & Budasz) und einem Repertoire geometrischer Formen (Rost) mit dem Raum selbst, entstehen Momente der Neuorientierung und -positionierung. Für die Betrachter*innen wie für die Künstler*innen ein Wahrnehmungsexperiment.

     

     

     

    Öffnungszeiten: Do & Fr 17:00 – 20:00 Uhr | Sa 14:00 – 20:00 Uhr | So 14:00 – 18:00 Uhr

     

    Foto: Mateusz Budasz