Archiv | Kabuff

 

  • Amelie Kemmerzehl: Kooperation mit dem Pförtnerhaus
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    Die Residenz in Freiburg war nun, nach einem halbjährigen Aufenthalt in Kalifornien, ein lang ersehnter Zwischenstop in ihrer ursprünglichen Heimat. Nach ihren jüngsten Ausflügen in den Design- und Architekturbereich war sie selbst gespannt, was in den vier Wochen ihrer Künstlerresidenz in Freiburg entstehen würde. Sie hat sich zum Ziel gesetzt ihrer kreativen Schaffensfreude freien Raum zu lassen und hat als Abschluss im Projektraum Pförtnerhaus raumbezogene Arbeiten erstellt.

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    Amelie Kemmerzehl lebt und arbeitet als Kreativschaffende an Orten, die sie spannend findet und ihre Kreativität ansprechen. Besonders gefallen hat es ihr im vor kurzem wiederbelebten Bahnhofsgebäude in Fürstenberg an der Havel. Nach der Organisation einer Eröffnungsausstellung in der ehemaligen Wartehalle des Bahnhofes 2016 ist sie für vier Monate selbst in die entstandenen Wohnräume des Bahnhofes eingezogen und hat dort unter anderem ihre ersten Möbel entworfen. Studiert hat sie Freie Kunst / Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin und 2015 mit Diplom abgeschlossen.

  • Miroslav Danev: Bilder Hauen
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    Als Maler in der Bildhauerhalle setzte Miroslav Danev sich mit dem dort herrschenden Kunstbetrieb auseinander. Die allgemein zunehmende Nachfrage nach eigens für ein Event produzierte Exponate steigt stetig und wurde thematisiert. Eine Residency verlangt nicht nur das Arbeiten vor Ort, sondern auch den Umgang mit den Rahmen der Veranstaltung bzw. des Konzeptes. Die künstlerische Arbeit droht zur Ausführung eines Auftrags zu werden.
    Unter dem Titel ,,Bilder hauen” wurde auf spielerische Art und Weise der Schaffensprozess bzw. die Fertigstellung solcher Ausstellungsstücke visuell karikiert und neu interpretiert.

     

    Performance ‘Bilder hauen’ vom 21.07.2017

     

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  • Gregor Peschko: Light_Stand_Shift 16.-18. Juni 2017
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    LIGHT_STAND_SHIFT (Still) Gregor Peschko 2017

    LIGHT_STAND_SHIFT war eine Intervention in der Bildhauerhalle des E-Werkes Freiburg. Im Kontext des Ateliers befragt die Arbeit die (Post-) Produktion von Ausstellungen. Bilder, Videos, Dokumentation, Kritik, Rezensionen, Werbung zirkulieren und erzeugen ein Nachbild, das eigene Sichtweisen und Bedeutungen impliziert.

    Dokumentationsbestandteile und Beobachtungen einer Ausstellung bildeten hier einen produktiven Impuls für eine neue Ausstellung. In einem fremden Zusammenhang montiert, wurden diese Fragmente umgedeutet, weiterentwickelt, verlagert. Im Geflecht der Ausstellung entstand so ein Spiel zwischen dem Verweis auf einen anderen Ort und dem Ort selbst.

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    Gregor Peschko, 1990 in Bad Honnef geboren, lebt in Leipzig und studiert seit 2011 Materie und Grafik an der HGB. Er war im Juni zu gast im KABUFF und hat am ende seines Aufenthalts die Arbeit LIGHT_STAND_SHIFT von dem 16. bis zum 18. Juni 2017 präsentiert.

  • Kriz Olbricht: CLAIM 22. - 31. Mai 2017
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    CLAIM

    CLAIM ist der Titel für einen zehntägigen Zustand in der Bildhauerhalle im E-Werk Freiburg. In Form einer experimentellen Versuchsanordnung wird das Atelier als Produktionsstätte für Kunst untersucht. CLAIM ist dabei weder Atelier- noch Ausstellungssituation und bietet, als sich immer verändernder Raum, Möglichkeit zum Gespräch, zum Denken und zur Beobachtung. Wie funktioniert eine künstlerische Arbeit? Ist die traditionelle “Ausstellung” auch nach der “Manifestation 1″ und dem “Brief gegen die Salons” ein adäquates Format von Präsentation oder ist es der Ort der Entstehung? Findet ein Kunstwerk erst im Gespräch seine endgültige Form?

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    Kriz Olbricht, 1986 in Freiburg geboren, lebt in Köln. Seine Arbeiten mäandern zwischen Malerei und Bildhauerei. Ein Großteil seiner Arbeiten ist ortsbezogen und konstituiert sich sich oftmals erst durch den Ort seiner Präsentation. Dabei fragt er nach den Grundeigenschaften von Malerei, wobei sich die Arbeiten sich zumeist aus Alltagsmaterialien und oftmals kaum beachteten Nutz- und Baustoffen speisen.

     

  • Jennifer Bennett: 20. März - 23. April 2017
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    Jennifer Bennett war die erste Gastkünstlerin im Kabuff, über den März war sie einen Monat im Gastatelier des E-werk an kleinen Skulpturen arbeiten und sich mit der Geschichte der Besetzung des Gebäudes auseinandersetzen.

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    Was ist die Aufgabe der Kunst angesichts der aktuellen Weltlage? Diese Frage hat Alexander Kluge unlängst in einem Interview gestellt. Soll Kunst den Schrecken der Welt einen Spiegel vorhalten und ihre Ursachen aufzeigen? Oder soll sie Alternativen in den Blick nehmen und die Welt aktiv umgestalten? Jennifer Bennett verfolgt mit in ihrer konzeptuellen Kunstpraxis beide Strategien.

    In ihrem Künstlerbuch SAVE 2016 geht sie der Ideengeschichte des neoliberalen Spätkapitalismus nach. Gleichzeitig zeigt sie alternative Organisationsformen auf, die Dinge und Menschen jenseits einer monetären Wertzuschreibung verorten und neue Formen des gesellschaftlichen Lebens schaffen. Selbstorganisation ist für sie das zentrale Thema, das sie auch in ihren Arbeiten mit Tonerde untersucht.

    Sie präsentierte die hier entstandenen Arbeiten und diskutierte sie innerhalb ihrer Kunstpraxis.

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    Jennifer Bennett, 1976 in Schaffhausen/Schweiz geboren, lebt seit 2006 vorwiegend in Deutschland, derzeit in Berlin. Sie verfolgt eine multidisziplinäre Praxis im Feld der bildenden Kunst, Performance, Musik und Text. In ihrer Kunst thematisiert sie Fragen der Balance, von Verbindungen und Grenzziehungen. Seit 2015 entsteht unter dem Titel “Steht auf allen Seiten” eine Reihe von Skulpturen aus selbsthergestelltem Ton, gesammelt in den Regionen, in denen sie sich aufhält. 2016 erschien im Textem Verlag Hamburg ihr Buch SAVE mit zahlreichen Interviews, Reisebeschreibungen und Recherchen zu den Themenkomplexen, Staatsangehörigkeit, Terrritorium und Selbstorganisation.

  • Kick Off 10.-12. März 2017
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    Kick Off

    Timo Alt, Naomi Bosch, KIT, Laurie Mlodzik, Jürgen Oschwald, Jacob Ott, Nils Henry Weiligmann

    Das KABUFF, innerhalb der Bildhauerhalle des E-WERKs, ist ein neuer experimenteller Kunstraum für erweiterte künstlerische Produktions- und Präsentationsformen. Das sogenannte Gastatelier, in der ehemaligen Turbinenhalle, wurde zu einer neuen Arbeits- und Ausstellungsfläche umgebaut. Für die Einweihungsveranstaltung zeigen die Künstler des Organisationsteams eigene Arbeiten im neuen Raum.

     

    Foto: Jürgen Rösch

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    Foto: Jürgen Rösch

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    Foto: Jürgen Rösch

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