Vorschau | Kabuff

Lea Torcelli | SLIDE TO START >>

 

LEA TORCELLI {*13. März 1994 in Freiburg i. Br.} ist seit 2015 Studentin der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Künstlerische Schwerpunkte sind Videoarbeiten, Installationen und Performances. Im Fokus steht dabei die philosophisch-ästhetische Auseinandersetzungen mit (di-gitalen) Berührungsmöglichkeiten.

 

Der Screen als digitale Haut, als Selbstspiegel und Schleier: SLIDE TO START >> möchte sich in-stallativ und performativ mit dem Thema des Screens als Membran auseinander setzen. Es soll ein Versuch sein unter die digitale Haut zu gehen die wir sonst nur als Oberfläche wahrnehmen. Der Screen wird so als etwas sehr intimes, körpernahes (und mittlerweile natürliches), aber auch als abschirmende Maskerade behandelt werden. Die Arbeit reiht sich ein in eine bereits begonnene philosophisch-ästhetische Auseinandersetzung mit Berührungsmöglichkeiten. Während der Residence-Zeit werden, neben Recherche Arbeit, verschiedene Materialien real-wirkend-räumlich (und mitschwingend-metaphorisch) untersucht und in Beziehung zueinander gesetzt werden. Eine spezielle Bühne wird geschaffen, und die Installation wird daraufhin intuitiv performativ „gebraucht“.  Später wird der Raum mit seinen neuen Anordnun-gen für den Betrachter selbst erfahrbar (begehbar). Die Performance soll zudem live ins Netz übertragen und auch vor Ort auf einem se-paraten Computer-Screen sichtbar sein, um eine weitere digitale Wahrnehmungsmöglichkeit anzu-bieten.


 

Jonas Rehren

 

Jonas Rehren wurde 1995 in Freiburg im Breisgau geboren. Er verfolgte früh eine künstlerische Laufbahn, erst an der Gutenbergschule für Gestaltung in Frankfurt, mit anschließendem Studium an der HKDM in Freiburg und studiert seit Oktober 2016 an der AdBK Karlsruhe, wo er, in enger Zusammenarbeit mit der HfG Karlsruhe, Film und Video als eines seiner Hauptmedien gewählt hat. In seiner momentanen Arbeit, beschäftigt er sich mit dem Prozess der Ideenfindung bzw. -entwicklung und welche Probleme damit zusammenhängen können

 

Während der Dauer seiner Residency im Kabuff, wird die Bildhauer Halle zum Drehort eines Spielfilms über einen Künstler, der im Kabuff eine Residency hat, jedoch keine Idee findet oder durch andere Umstände am arbeiten gehindert wird. Dieser selbstreflexive Film soll bekannte Themen des kreativen Schaffens bearbeiten nämlich die Ideenfindung und der Künstlerblockade. Der Film wird dann am Drehort gezeigt so das der Besucher sich selbst im Handlungsort wieder befindet und so eine engere Beziehung zur Handlung im Film entwickelt.

 

 

KABUFF

in der Bildhauerhalle, E-WERK Freiburg

Eschholzstr. 77