Aktuelles | Kabuff

Matias Pedro | (e)motional charting

Mai – Juni 2022

 

Meine aktuelle Untersuchung (e)motional charting reagiert auf die gegenwärtigen globalen Bedingungen, indem sie einen vitalen Raum der Regeneration und Intersektionalität vorschlägt, zugunsten von verletzlichen Umgebungen und weichen Wesen. Ausgehend von dem Gefühl der Vertreibung und ihrer Wirkung, ruft diese Forschung nicht existierende Orte und Geschichten aus der Perspektive des Anderen zurück. Vertriebene Körper, ob menschlich oder mehr als menschlich, verlieren ihre Zugehörigkeit, indem sie die Anderen sind, aber in dieser Desorientierung kann man neue fantastische Perspektiven sehen. Das (e)motion charting übersetzt auf poetische Weise Naturphänomene und voneinander abhängige natürliche Ökosysteme in postnatürliche fiktionale und körperliche Landschaften in Bezug auf den ausgebeuteten und eingeschlossenen (mehr als) menschlichen „Arbeitskörper“.

Bei Kabuff werde ich tiefer in die Topographien von Korallenriffen und ihre innere Abhängigkeit eintauchen, um die Untersuchung von (Neu-)Kompositionen und Materialitäten fortzusetzen und neue Assemblagen zu entwickeln, die versuchen, einen ungenauen, desorientierten und fraktalen Körper zu kartieren. Inspiriert von Glitch-Feminismus (Legacy Russell) und Hyperobject (Timothy Morton) betrachte ich das (e)motional chartinig und ihre Kompositionen als ein Ökosystem kosmischer (Hyper)-Körper, die in einem Raum glitchiger Bewegung und ständiger Veränderung existieren. Die entwickelten Topographien sind eine poetische (und mögliche) visuelle Materialisierung weicher Territorien in uns selbst, die eine Taktilität zwischen unserem Körper und dem Anderen ermöglichen. Da sie sowohl ein Objekt als auch eine Mikro-Landschaft sind, schichte ich sie so, dass man darin herumlaufen kann.

 

//EN

 

My current research (e)motional charting reacts to the current global conditions by proposing a vital space of regeneration and intersectionality, in favour of vulnerable environments and soft beings. Departing from the feeling of displacement and its agency, this research recalls non-existing places and histories, from the perspective of the Other. Displaced bodies, human or more than human, lose their belonging by being the Other, yet in this disorientation, one can behold new fantastic perspectives. (e)motional charting translates, poetically, natural phenomena and interdependent natural ecosystems into postnatural fictional and bodily landscapes, in relation to the exploited and contained (more than) human ’working body’.

At Kabuff, I will be diving deeper into the topographies of coral reefs and their intra-dependency to continue researching (re)compositions, materialities and develop new assemblages, attempting to chart an inaccurate, disorientating and fractal body. Informed by Glitch feminism (Legacy Russell) and Hyperobject (Timothy Morton), I look at (e)motional charting and its compositions as an ecosystem of cosmic-(hyper)- bodies that exist in a space of glitchy movement and constant change. The topographies developed are a poetic (and possible) visual materialization of soft territories within oneself, facilitating tactility between our body and the Other. Being both an object and a micro-landscape, I layer them for one to perambulate within.

 

Photo: Courtesy of the Artist


KABUFF

in der Bildhauerhalle, E-WERK Freiburg

Eschholzstr. 77

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